Blumengestell aus Paletten



Hallo Ihr Lieben!

An diesem Donnerstag gibt es mal nichts aus Stoff von mir. Stattdessen zeige ich Euch mein Blumen-Dings aus Paletten.

Die Paletten sind genau genommen Viertel-Paletten, also deutlich kleiner als die üblichen Euro-Paletten. Sie lagen sehr lange bei uns in der Garage. Die Idee daraus ein Blumen-Dings zu bauen hatte ich schon lange. Vor einiger Zeit habe ich mich dann einfach mal darangetraut. Denn ich bin handwerklich nicht so furchtbar geschickt. 








Insgesamt hatten wir drei Paletten. Eine diente zum Zersägen für die seitlichen kurzen Bretter. 
Zwei der Viertel-Paletten habe ich erst einmal mit Holzleim aufeinandergeklebt, bevor ich die kurzen Bretter einfach seitlich an den Rest genagelt habe. Dann verrutscht auch nichts.
Ich hatte allerdings unterschätzt, dass das Holz sehr hart ist. Also, falls Ihr im Baumarkt günstige Stahlstifte neben den Nägeln sehr, solltet Ihr Euch trotzdem für die Holznägel entscheiden ;-) Mit denen ging es dann deutlich besser.

Nun beherbergt das Blumen-Dings eine Margarite. Im unteren Teil steht eine rankende Pflanze, die idealerweise durch die Lücken durchwachsen soll. So ganz klappt das noch nicht, die Kälte macht ihr noch etwas zu schaffen.






Eventuell streiche ich das Holz noch. So ganz kann ich mich aber noch nicht entscheiden: In weiß? Oder vielleicht einfach nur mit einer Holzschutzlasur? Oder lasse ich es doch lieber so wie es ist?
Was mein Ihr?



Abrazo,

Señorita S.

Verlinkt zu RUMS.

Frauenlauf auf der Frühlingsmesse Stuttgart




Hallo Ihr Lieben!

Nur zwei Tage später verschlug es mich schon wieder auf die Messe Stuttgart, diesmal in erster Linie als Teilnehmerin beim Frauenlauf. Dieser findet jedes Jahr im Frühling statt, ist für einen guten Zweck (die Einnahmen werden an Frauenprojekte gespendet) und ist jedesmal ein kleines Highlight.

Warum ich laufe und vor allem noch bei einem Massenlauf teilnehme? Das fragte ich mich ehrlich gesagt auch. Seit mehreren Jahren laufe ich regelmäßig, nur so zu  Spaß. Ich muss nicht abnehmen und will auch nicht irgendwann einen Halbmarathon laufen. Irgendwie bin ich da so reingerutscht und jetzt laufe ich 1 -2 Mal pro Woche, mittelschnell, mittlere Distanz. Das heißt, 5 bis 7 Kilometer. Mehr muss gar nicht sein, dafür auch im Winter, solange es nicht allzu sehr regnet. Das letzte Jahr war ich im Winter nicht mehr erkältet und die Grippe hat mich auch verschont. Ich bin überzeugt das Laufen trägt dazu bei.

Aber bei so einer Massenveranstaltung laufen? Gedrängel und Geschubse kann ich nicht ausstehen, habe ich doch dank meiner Statur eher das Nachsehen und rempelnde Frauen können echt unangenehm sein. Aber auch wenn es diese Spezies Frau gibt, so ist sie doch auf solchen Läufen definitiv unterrepräsentiert. Stattdessen schaut man während des Laufens in freundliche Gesichter oder motiviert sich gegenseitig.
Für alle, die sich nun überlegen im nächsten Jahr oder in den kommenden Monaten mal bei einem Lauf mitzumachen habe ich hier meine Gedanken sozusagen mitstenografiert:

Start

Ich habe die lange Schlange bei der Startnummernausgabe und der Gepäckabgabe unterschätzt und verpasse prompt das Gruppenfoto mit den Kollegen. Naja, der nächste Lauf kommt bestimmt. Außerdem ist es echt kalt, ich trage mehrere Schichten übereinander und hoffe bis zum Startschuss nicht zu erfrieren.
Es geht los, unser Laufteam startet relativ weit vorne, das erspart das überholen der Nordic Walker, was ab und zu etwas brenzlig sein kann. Die Gruppe setzt sich in Bewegung und recht schnell entzerrt sich das Feld. Im Vergleich zu den Mixed-Läufen sehe ich hier aber keine Läuferinnen, die wie gestört alle übrholen um dann mit hochrotem Kopf hinter der nächste Ecke eine Pause einzulegen ;-)

Kilometer 1

So langsam komme ich in den Laufrhythmus. Und verfluche gleichzeitig meine Kleidungswahl. Wer auch immer eine Hobbyläuferin mit funktioneller Laufkleidung sponsern möchte, darf sich gerne melden. Eine Hose, die zum Rudern im Winter gut ist, eignet sich offenbar nur bedingt zum Laufen im Frühling. Ich krempel die Ärmel so gut es geht hoch und versuche an etwas anderes zu denken.

Kilometer 2 

Der Wind bläst eisig und ich freue mich über die Abkühlung, auch wenn das Gegenwind bedeutet. Noch kann ich, aber es liegen ja auch noch 5 Kilometer vor mir. 5 Kilometer ist meine Wohlfühlstrecke. Und wer jetzt sagt, wer 5 Kilometer schafft, kann auch 7 Kilometer laufen, der hat absolut Recht. Aber die Frage ist ja auch wie. Komme ich lächelnd ins Ziel? Oder krieche ich auf allen Vieren?

Kilometer 3

Ich fange an mir Gedanken zu machen: Kann ich noch? Reicht es noch für 4 Kilometer? Bekomme ich Seitenstechen. Ja, da sind sie. Mal links, mal rechts. Ich rede nicht mal besonders viel, und sonst schätze ich die ganze Zeit beim Laufen und bekomme nie Seitenstechen.

Kilometer 4

Warum Laufe ich nochmal gerne? Warum wollte ich meinen Samstag mit Hunderten anderen Läuferinnen auf Feldwegen verbringen? Vielleicht sollte ich nie wieder laufen. Und überhaupt, warum gehen die blöden Seitenstiche nicht weg. Jetzt schläft auch noch mein Rücken ein. Im Ernst, meine rechte Schulter ist so verkrampft, dass der Rücken kribbelt. Und überhaupt, ich suche mir ein neues Hobby. Irgendetwas was nicht anstrengend ist.

Kilometer 5

Ich beschließe, dass jetzt mit dem Kopfkino gut ist und beginne im Kopf diesen Artikel zu schreiben. Wenn ich den Kopf schon nicht ausschalten kann, dann muss ich ihn halt anderweitig beschäftigen.
Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal eine Instastory von der Laufstrecke machen? Wäre ja irgendwie auch lustig. Solange ihr keine Selfies sehen wollt. Mein Kopf glüht, ich verfluche das Skiunterhemd.

Kilometer 6


Hurra, bald ist es geschafft, ich bin sicher, dass ich ans Ziel komme. Vor lauter Begeisterung und weil ich es mir verdient habe, gehe ich ein paar Meter um mich dann gleich wieder motivieren zu lassen. Jetzt geht es nochmal den Berg hoch. Und ich sehe schwarz. Also lieber doch etwas langsamer machen, wer weiß wo ich sonst gegen laufe. Es geht auf die Ebene und ich kann nun das machen, was ich am Liebsten mache beim Laufen: Sprinten. Und dann ist es auch schon geschafft. Ich bin im Ziel, mit einem Schnitt von 6 Minuten pro Kilometer und bin zufrieden!


Im Ziel

Ob ich nochmal Laufen gehe? Im ersten Augenblick eigentlich nicht. Anscheinend sehe ich aus als wäre das Ganze nicht anstrengend gewesen. Nur fühle ich mich leider nicht so. 5 Minuten später ist das alles aber schon wieder vergessen, die Kollegen sind auch alle da und ich habe erfolgreich verdrängt, dass ich mir gar nicht sicher bin, ob ich gerne laufe.


In diesem Sinne wünsche ich Euch eine sportliche Woche und immer bequeme Sportschuhe an den Füßen!

Abrazo,

Señorita S.



Kreativmesse Stuttgart 2017





Hallo Ihr Lieben!

Puh, ich komme mir gerade ein bisschen vor wie in der Schule bei  Aufsatz schreiben. Nach dem Ausflug war prompt immer ein Aufsatz fällig. Und obwohl ich keine Angst vor einem leeren Bildschirm habe, fällt mir das realistische Schreiben dann doch etwas schwer.



Auch in diesem Frühjahr öffnete die Kreativ in Stuttgart wieder ihre Pforten. Nachdem ich vor zwei Jahren im Herbst schon einmal dabei sein durfte, nutzte ich auch dieses Mal die Chance und machte mich auf den Weg nach Stuttgart.
Im Frühjahr ist die Messe etwas kleiner als im Herbst - eine halbe Messehalle klingt wahnsinnig wenig. Tatsächlich gibt es aber mehr als genug zu sehen. Und so verbrachte ich den Donnerstag Nachmittag damit, die einzelnen Messestände genau unter die Lupe zu nehmen. Von Stoffen, über Betonbastelsachen und Scrapbooking bis hin zum Seifensieden ist eigentlich alles auf der Kreativ vertreten, kann bestaunt und gekauft werden. Auch das Workshop-Programm kann sich sehen lassen. Obwohl mich der ein oder andere Workshop schon gereizt hätte, habe ich es dieses Jahr beim Shoppen und bestaunen belassen. Im Herbst werde ich mir dann Zeit für Workshops nehmen.





Mich haben natürlich vor allem die Stände mit Stoffen und Nähzubehör interessiert. Ein paar Dinge standen auf meiner Einkaufsliste und schnell füllten sich auch die Taschen. Und zwar so schnell, dass ich den Stoffmarktbesuch, der ursprünglich für Freitag geplant war, kurzfristig ausfallen ließ.
Sonst bin ich ja eine überzeugte Online-Shopperin, aber die Stoffe und Gurtbänder vor dem Kauf zu fühlen ist echt toll!





Abends hatte die Messe Stuttgart einen Bloggerstammtisch organisiert: Andere Blogger kennenlernen oder wiedertreffen und endlich ein Gesicht zu den Blogs zu haben, die man ohnehin häufig und gerne liest ist natürlich unbezahlbar! Da wurden stolz Einkäufe präsentiert, Visitenkarten ausgetauscht (ähm, Merker an mich: Unbedingt Visitenkarten drucken lassen) oder über ganz anderes geredet. Alles in Allem ein toller und angenehmer Tag!



Kennenlernen oder wiedersehen durfte ich folgende Blogger-Mädels und -Jungs:

Manuela von Manus Tortenzauber 
Vanessa von Freulein Linka 
Gertrud von Trudi
Claudia von Gugelglück
Gusta von Facile et Beau
Jolanda von Babyknopfauge
Stephanie von Made by Minouki
Susanne von Nahtlust
Lisa von Kea loves 
Anna von Zwergstücke 
Claudia von Ganz mein Ding
Ramona und Jochen von Spike0514 
Jasmin von Schnittenliebe
Anja von Änni Sews
Meike von Kater Paule
Dana von Cutiecakeswelt
Melanie von Mellis Tortenzauber


Herzlichen Dank an das Messeteam für die Organisation! Ich freue mich schon auf das nächste Treffen im Herbst!

Abrazo,

Señorita S.





Sieben Sachen mit Waffeln




Hallo Ihr Lieben!

Wir sammeln heute am Sonntag bei Anita von Grinsestern jeweils 7 Sachen, die wir  mit unseren Händen gemacht haben. Egal ob für fünf Minuten oder für fünf Stunden.

Heute haben wir es ruhig angehen lassen. Eigentlich war eine längere Mountainbike-Tour geplant, aber es war so kalt! Beim Laufen stört mich das überhaupt nicht, beim Biken ist das aber echt ein Problem. Also ist der Sport mal ausgefallen ;-)

Nach dem Frauenlauf gestern brauchte ich heute zum Frühstück erst einmal Proteine, Rührei ist eines meiner Lieblingsfrühstücke. Speck gab's auch noch dazu.



Dann wurden ein paar Klamotten aussortiert. Sie wurden bislang nicht vermisst, also habe ich sie sofort entsorgt. Sobald ich anfange zu überlegen, ob man die Jacke nicht doch noch mal oder vielleicht zum Streichen gebrauchen könnte wird das wieder nichts.



Ein paar Sonnenmomente auf der Terrasse genutzt und mit Papierkügelchen geschossen. Papierkügelchen können es hier nicht mit Oliven aufnehmen, aber werden auch akzeptiert.



Dann haben wir uns ein sündhaft teures Haus angeschaut. Die wussten schon, warum in der Zeitung kein Preis stand! Naja, die Entscheidung fällt leicht, wenn der Preis exorbitant über dem Budget liegt. Auf dem Rückweg haben wir trotzdem so lange überlegt, dass wir prompt vergessen haben beim Bäcker zu halten. Uns sind dieses Wochenende nämlich die Süßigkeiten ausgegangen. Als Alternative sollte Kuchen her. Das wurde also auch nichts, also habe ich fix Waffeln ohne Ei (die sind ja fürs Frühstück draufgegangen) zusammengerührt und gebacken.



Währenddessen schwach geworden und den Katzen etwas Milch hingestellt (ist ja bei uns ohnehin laktosefrei). 



Nach einer gefühlten Ewigkeit endlich die Waffeln verspeist.



Im Nähzimmer verschwunden und ein bisschen an meinem UFO-Stapel gearbeitet. In der Realität sieht das Label weniger schief aus als auf dem Foto :-)



Habt eine schöne Woche!

Abrazo,

Señorita S.







Ostersonntag mit Regen




Hallo Ihr Lieben!

Bbbbr, was für ein grauseliges Wetter an Ostern.  Vielleicht passt es ja ganz gut zur weltpolitischen Situation....
Aber wenden wir uns erfreulicheren Dingen zu: Wir sammeln heute bei Anita von Grinsestern jeweils 7 Sachen, die wir  mit unseren Händen gemacht haben. Egal ob für fünf Minuten oder für fünf Stunden.

Heute habe ich ...

... für etwas Osterstimmung auf dem Frühstückstisch gesorgt. Das Ei im Vordergrund ist übrigens blau. Also war blau. Naja, man braucht ja nicht immer farbige Eier an denen die Farbe länger als 3 Minuten hält ;-)




... dem Herren bei der Morgengymnastik zugeschaut. Das sieht umständlich aus, aber er fühlt natürlich immer mit den Pfoten vor, damit er nicht in den Abgrund stürzt (Bonusfoto).



... dem Wetter getrotzt und mich tapfer auf den Baumwipfelpfad gewagt.



... dabei gerochen.



... und das Ergebnis knapp verfehlt.



... Hindernisse überwunden.



... und den Ausblick fotografiert. Das war kurz bevor mir die Hände fast abgefroren sind. Es war kalt und hat irgendwann angefangen zu regnen und überhaupt hatten wir nicht mit so kaltem Wetter gerechnet.  Genauer gesagt hatten wir gar nicht mit Regen gerechnet. Wetterbericht wird schließlich überbewertet.



... die Hände aneinander gerieben, als wir völlig verfroren in die Wohnung kamen und gleich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Hatte ich die Betten zwecks Katzenhaarauslüftung und -elimination doch auf die Terrasse gehängt. Die sind jetzt nass, sehr nass. Nach dem Schreck gab es erst einmal eine heiße Schokolade, Kuchen und Zeitschriften.




Ich habe ganz überraschend noch ein paar Tage frei, und werde die Zeit zum Nähen nutzen, gerade habe ich einen Lauf. Hier sind in letzter Zeit ein paar schöne Sachen entstanden, die ich Euch demnächst zeigen werde. Dann ist noch ein Besuch auf der Kreativ in Stuttgart geplant, außerdem der erste Lauf in diesem Jahr. In den werde ich mehr oder weniger unvorbereitet gehen, Ziel ist ins Ziel zu kommen, man soll ja realistisch bleiben ;-)

Habt einen schönen Abend und eine gute Woche!

Abrazo,

Señorita S.