2. Adventssonntag - SiSaSo #32_2016




Auch diesen Sonntag sammeln wir bei Anita von Grinsestern jeweils 7 Sachen, die wir  mit unseren Händen gemacht haben. Egal ob für fünf Minuten oder für fünf Stunden. Nach einer Idee von Frau Liebe.


Nachdem meine Nähmaschine nach wie vor nicht in Ordnung ist, habe ich den Sonntag möglichst fernab des Nähzimmers verbracht. Sonst würde ich mich nur noch mehr ärgern. Also gab es heute zum Trost eine eisige Fahrradtour und die zweite  Folge der neuen Gilmore Girls. 

Heute habe ich ...

... Herrn Yuki am Bauch gekrault. Ich finde es immer wieder herrlich, wie lang sich dieser Kater machen kann! Und er genießt diese Streicheleinheiten nach unserer langen Abwesenheit sehr. Obwohl meine Schwiegereltern eine tolle Urlaubsvertretung in Sachen Kuscheln und Bespaßen geleistet haben. Innerhalb kürzester Zeit haben die beiden Fellnasen die Vertretung akzeptiert und genüsslich am Wollpulli meines Schwiegervaters genuckelt. Und das, obwohl mein Schwiegervater eigentlich keine Tiere mag :-D



... den Putzlappen zur Hand genommen um den Pfoten, Fingern und Putzstreifen am Fenster zu Leibe zu rücken.



...unseren neuen Hauselfen Dobby angemacht. Er saugt ganz von alleine.



... während wir den Kellerschlüssel in die Hand genommen haben um die Räder zu einem kleinen Ausflug fertig zu machen. Brrr, ganz schön kalt. Aber es hat gut getan, sich an der frischen Luft zu bewegen.



... wieder Daheim, ein Bier geöffnet. Nicht um es zu Trinken! Das wäre nachmittags um Drei schon etwas merkwürdig, oder? Ich hatte schon Hemmungen das Bier am Samstag Vormittag im dubiosen City Supermarkt zu kaufen. Um in den Supermarkt zu kommen, läuft man erst einmal durch einen Ramschladen durch. Ganz hinten gibt es dann eine Rolltreppe in den Keller. Die Alkoholauswahl ist aber beachtlich. Was die Kassiererin wohl gedacht hat. Ich habe eine Flasche Schwarzbier und eine Tafel Bitterschokolade gekauft ;-) Wir haben heute Irish Stew gekocht, original mit Schwarzbier. Gerade köchelt es noch. Für so kalte Tage genau das Richtige!



... mich mit Lebkuchen und Tee aufs Sofa gekuschelt und die zweite Folge der Gilmore Girls geschaut. Beide Fellnasen haben mir dabei auf dem Bauch Gesellschaft geleistet.



... die gejagten Weihnachtsgeschenke vom Samstag verstaut. Dieses Jahr gehe ich nicht wieder freiwillig einkaufen! Das ist ja schrecklich! Langsam nebeneinander laufende Großfamilien lösen bei mir leichte Aggressionen aus. Den Rest bestelle ich online, die Liste im Kopf ist ohnehin fertig. Denn noch gemütlich Bummeln und nach Ideen schauen ist ja sowieso nicht mehr drin.




So, jetzt werden wir mal das Stew probieren!

Habt eine schöne Woche und bleibt vor allem gesund!

Abrazo,

Señorita S.






Sommer im November - Von New York nach Port Canaveral

Hallo Ihr Lieben!

Eigentlich wollte ich diesen Artikel abends schreiben und den Nachmittag nähend verbringen ... Vor dem Urlaub hatte ich meine Nähmaschine extra zur Überholung in die Reparatur gegeben und nun nach dem Urlaub abgeholt. Jetzt möchte ich nähen und sehe, dass die Maschine schief zusammengeschraubt ist, die Halterung zum Faden aufspulen locker im Loch hängt und Geräusche macht und ein Metallteil sogar verbogen ist. Mir kommen fast die Tränen, wenn ich daran denke. Ich hatte mein Schätzchen ja extra zur Reparatur gegeben, damit danach alles tipptop ist. Nun hat der Laden aber zu und ich kann das ganze Wochenende nicht nähen. Das passt natürlich nicht in meine Planung. 

Aber kommen wir zu etwas Erfreulicherem: Unser Urlaub. Einige von Euch hatten es ja schon mitbekommen, es ging auf Kreuzfahrt. Wir sind mit der AIDA Mar von New York in die Karibik gefahren. Einige Jahre nach der Hochzeit konnten wir so endlich unsere Hochzeitsreise nachholen.


New York




Als Lateinamerika Fan haben mich die USA ehrlich gesagt nicht so interessiert, aber auf New York war ich gespannt. Nach einer anstrengenden Anreise und sehr langen Warteschlangen bei der Inmigration-Control kamen wir endlich auf dem Schiff an und waren fix und fertig. Da wir Mitten in Manhattan lagen, wollte ich abends eigentlich noch ein bisschen durch die Stadt laufen, aber wir waren einfach zu müde. Am nächsten Tag ging es dafür sofort los. Erst einmal zu Fuß Richtung Times Square und Broadway. Dann mit der Subway zur Ablegestelle der Staten Island Ferry. Mit der Fähre ging es dann nach Staten Island. Auf der Überfahrt hat man einen super Blick auf die Freiheitsstatue. Natürlich kann man auch eine geführte Tour buchen, aber die Fähre ist sogar kostenlos und man muss nicht im Entenmarsch hinter 40 anderen Urlaubern herlaufen. Das ist nämlich nicht so ganz meins.


Witzig wie anders die USA sind! Auf dem Weg zur Brooklyn-Bridge entdeckten wir zwei Hundeparks. Das sind abgesperrte Flächen, Mitten in der Stadt, wo die New Yorker ihre Hunde laufen lassen können. Für den europäischen Geschmack ist dort zu viel Beton verbaut worden und ein bisschen grün würde auch nicht Schaden, aber sie sind sehr beliebt!


Auf dem Rückweg kam ich mir dann ein bisschen vor wie aus der Provinz. Ich hatte mir genau gemerkt, dass unser Schiff auf der Höhe der 50. Straße lag. Stellte sich nur die Frage, auf welcher Höhe der 50. Kurzzeitig wurden wir etwas nervös, denn es wird einem auf dem Schiff ständig eingebläut ja nicht zu spät zu kommen, da das Schiff nicht wartet. Letztendlich waren wir aber pünktlich vor dem Ablegen wieder da und konnten den Blick auf die erleuchtete Skyline beim Auslaufen genießen.





Baltimore 


Baltimore war der zweite Stopp in den USA und hier hatten wir ursprünglich Shopping eingeplant. Viele der anderen Kreuzfahrer haben eine Tour in das nahegelegene Washington gebucht. Uns hat das nicht ganz so gereizt und letztendlich war das eine gute Entscheidung. Denn aufgrund der Wahlen war das Capitol und das Weiße Haus abgesperrt. Beides konnte nur von weitem angeschaut werden. Wir haben einen gemütlichen Tag in Baltimore verbracht, eine nette kleine Stadt in der ich mir sogar vorstellen könnte zu leben. Der Inner Harbour war morgens bis auf einige Touristen und Jogger noch ganz leer. Hier sind viele nette Cafés, Restaurants und Geschäfte. Nachmittags war hier richtig viel los und bei schönstem Wetter konnten wir die tolle Stimmung genießen.



Etwas weiter entfernt lag das historische Viertel Mont Vernon, auch dies ist sicherlich einen Besuch wert. Auf dem Weg zurück liefen wir dann zufällig in den Lexington Market. Hier reihen sich Marktstände aneinander. Überall kann man Shrimps und Fisch kaufen. Die Stimmung war total nett und im hinteren Teil des Marktgebäudes kamen die Essensstände, die um eine kleine Freifläche herum angeordnet sind. Auf dieser Fläche spielte eine Band und davor tanzten die Leute. Daneben standen andere, die gerade ihr Mittag aßen. Das sind die Sachen, die ich am Reisen so toll finde: In komplett andere Welten abtauchen, Dinge sehen, die andere Touristen nicht sehen, weil sie durch die leicht dreckigen Türen vielleicht nicht hindurchgegangen wären oder Angst gehabt hätten ausgeraubt zu werden. Ganz stilecht haben wir uns bei einem Chinesen Burger bestellt und die Mittagsstunden auf dem Foodmarket genossen. Da wir als mehr oder weniger einzige Weiße schon etwas aufgefallen sind, haben wir uns bezüglich Fotos zurückgehalten. Aber auch mit vielen Fotos hätte sicher keines diese Stimmung angemessen einfangen können!





Charleston

Charleston in South Carolina ist ein süßes kleines typisches Südstaatenstädtchen. Mehr kann ich dazu fast nicht sagen. Denn da wir in Batimore nicht shoppen waren, wollte wir das dann doch in Charleston nachholen. In der Nähe gibt es das Tanger Outlet Shopping Center, wo wir unseren Tag verbrachten. Über das Schiff hätte man einen Ausflug dorthin buchen können. Kostenpunkt ca. 40 Euro pro Person, dafür das ein Kleinbus 30 Minuten dorthin fährt, man dann 3 1/2 Stunden Zeit zum Shoppen hat und der Bus einen schließlich wieder abholt. Das wir erstens lieber flexibel entscheiden, wann wir gehen möchten und zweitens den Preis etwas hoch fanden, haben wir uns mit dem öffentlichen Bus auf den Weg gemacht. Mit ein wenig durchfragen war das eigentlich ganz leicht. Der Bus fährt durch einige Wohngebiete, so dass die Fahrt etwas länger dauert. Aber so sieht man natürlich auch sehr viel: Die Wohngebiete abseits des historischen Stadtzentrums, ein Rehab-Center oder die Leute, die zur Arbeit fahren. 
Das Outlet Center war nett und sehr leer. Wir haben einige Schnäppchen gemacht und auf dem Rückweg noch einige andere Stadtviertel gesehen. Interessant war, dass ausschließlich Schwarze den Bus genutzt haben. Die Weißen scheinen eher mit dem Auto zu fahren. Sicherlich eine Frage des Einkommens. Auf dem Rückweg stieg ein älterer Herr im Rollstuhl zu. Obwohl der Bus gar nicht danach aussah, konnte der Busfahrer eine Rampe runterlassen, Sitze zur Seite klappen und den Rollstuhl daran feststellen. Wir hatten beide das Gefühl, das die anderen Fahrgäste dem alten Mann sehr respektvoll ansahen. Sicherlich ein Kriegsveteran. Und bestimmt sind die Busse daher so gut ausgestattet, obwohl sie mit Sicherheit schon 30 Jahre alt sind.


Port Canaveral


In Port Canaveral hatten wir einen Ausflug zum Kennedy Space Center über die AIDA gebucht. Ich habe mir nicht allzuviel davon versprochen, weil mich so Raumfahrtzeug nicht so furchtbar interessiert. Señor S. zuliebe bin ich aber mitgekommen. Und es war fantastisch! Sollte ich nochmal einen Beruf wählen müssen, werde ich Museumsdidaktin und mache dann ein Praktikum in den USA. Es ist alles schön aufbereitet, man hat eine Menge zum Anschauen und Ausprobieren. Man kann einen Mondstein anfassen oder auf einem Astronautenklo sitzen. Außerdem kann man in einem Simulator den Start eines Spaceshuttles miterleben und sieht in einem 3D-Kino die Erde aus dem Weltall. Man kann tatsächlich den ganzen Tag dort verbringen.
Einige der anderen Kreuzfahrer waren etwas enttäuscht, weil man so schnell alles gesehen hätte. Das kann ich nicht bestätigen. Läuft man allerdings nur kurz überall durch und schaut sich alles durch die Kameralinse an, ohne etwas zu lesen, ist man natürlich schneller fertig. Selten habe ich ein so schönes Museum gesehen!

Fazit

  • Pelikane? Check.
  • Seekrank? Schwindel ja, aber das war schon Alles.

Habt einen schönes Wochenende!

Abrazo,

Señorita S.

Verlinkt zu Urlaubslinkparty 

Urlaubssonntag (e) - SiSaSo #31_2016

Hallo Ihr Lieben!

Auch diesen Sonntag sammeln wir bei Anita von Grinsestern jeweils 7 Sachen, die wir heute, am Sonntag,  mit unseren Händen gemacht haben. Egal ob für fünf Minuten oder für fünf Stunden. Nach einer Idee von Frau Liebe. Da ich die letzten Sonntage urlaubsbedingt ausgesetzt habe, kommen hier quasi stellvertretend sieben Sachen die ich in dieser Zeit gemacht habe. Das ist dann auch schon einmal der Teaser für den Bericht und die Fotos, die hier in der nächsten Zeit folgen werden.

Der Urlaub war herrlich! Sommer im November ist nicht zu verachten! Aber den Jahresurlaub erst im November zu nehmen kann ich jetzt nicht uneingeschränkt empfehlen. Wir hatten viel Sonne, haben viel geschlafen und gegessen (und vermutlich bin ich die einzige Kreuzfahrerin die trotz allem nicht zugenommen hat. Das Ziel habe ich klar verfehlt ;-) ). Außerdem haben wir wahnsinnig viel gesehen und die Zeit genossen. 

In den letzten drei Wochen habe ich ...


... ganz häufig meinen Fotoapparat gezückt.




... seehr viele Katzen und Hunde getroffen, die ich am liebsten alle mitgenommen hätte. Diese Dame hat es mir besonders angetan.



... Pokémons gejagt.



... mich auf die Suche nach wilden Tieren begeben. Wer findet es?



... die unterschiedlichen Grüns des Regenwaldes kennengelernt.



... Häuserfassaden abgelichtet.



... die Cocktailkünste von Fernando bewundert.



Ich freue mich, wenn Ihr in der nächsten Zeit hier vorbeischaut. Der erste Teil der Urlaubsfotos wird auf jeden Fall im Laufe dieser Woche kommen!

Abrazo,

Señorita S.

Ich packe meinen Koffer ... - SiSaSo #30_2016




Hallo Ihr Lieben!

Auch diesen Sonntag sammeln wir bei Anita von Grinsestern jeweils 7 Sachen, die wir heute, am Sonntag,  mit unseren Händen gemacht haben. Egal ob für fünf Minuten oder für fünf Stunden. Nach einer Idee von Frau Liebe.

Heute stand ganz im Zeichen des Kofferpackens. Geht es doch für uns ganz bald endlich in den Urlaub. Noch kann ich mir das irgendwie gar nicht vorstellen ...
Was ich sonst noch so gemacht habe seht Ihr auf den nächsten Fotos.
Heute habe ich ...

... Milchschaum auf dem Kaffee genossen,



... dazu in der Flow geblättert und



... dem Schattenspiel der Herren zugeschaut.



... verzweifelt das Ladekabel für den eBook-Reader gesucht. Gefunden habe ich stattdessen: Meine lang verschollene Lieblingsstrickjacke (in einer Handtasche), viele Packungen Taschentücher (hinter dem Bett, in Taschen und Schubladen) und allerlei anderen Kram. Hier ein Auszug aus meiner Handtasche. Die darin gefundene Haarkur habe ich gestern beim Haarefärben gesucht.



... für Señor S. endlich das lang gewünschte Knuspermüsli gebacken und gleich mottensicher verpackt. Wir haben ein Mottenproblem. Jedesmal wenn es gelöst ist sind sie gleich wieder da und selbst vor Tee machen sie nicht halt. Ich habe den Verdacht, dass wir sie regelmäßig neu mit den Biokörnern und - nüssen in die Küche bringen. Jetzt ist wirklich alles in der Küche in Schraubgläser oder Dosen verpackt.



... die Werbeaufschrift auf einem Notizbuch mit Washitape abgeklebt Das wird mein Reisetagebuch :-)



... die gestern gefundenen Schokoriegel getestet. Laktosefrei und mit Kokos und ausgesprochen lecker! Das bedauere ich nämlich am meisten: keine Schokoriegel mehr zum Nachmittagstee oder - kaffee. Diese sind aber wirklich eine Alternative. Eine zweite Sorte wird demnächst verköstigt.



Mit diesen sieben Sachen verabschiede ich mich dann erst einmal in meinen Jahresurlaub. Die nächsten Tage werden Fotografieren, essen, schlafen und das Leben genießen auf meiner To-Do-Liste stehen. Sollte ich genügend Wlans auf der Reise finden, gibt es auch ab und zu ein paar Bilder auf Instagram.

Abrazo,

Señorita S.



Schlüsselbänder für die Reise





Hallo Ihr Lieben!

Der nächste Urlaub ist bei uns - zumindest verglichen mit den Urlauben davor - ziemlich gut vorbereitet. Ist ja das erste Mal auf dem Schiff und so. Und ich werde seeehr schnell seekrank. Also habe ich zur Vorbereitung viel gelesen :-) Unter anderem fand ich einen Tipp, der zwar nichts mit Seekrankheit zu tun hat, aber gleich mein DIY-Gen herausgefordert hat. Schlüsselbänder für den Bordpass. Die werden nämlich auf dem Schiff teuer verkauft und sehen nicht schön aus.



Von einer Messe hatte ich mal mehrere Schlüsselbänder mit Werbung drauf mitgehen lassen. Finden konnte ich davon leider nur noch eins. Also habe ich kurzerhand mein Schlüsselband von der Kreativ letztes Jahr umfunktioniert. Das Webband mit dem Rosen habe ich vor Jahren gekauft und dann doch nie eine Verwendung dafür gefunden. Zu dem gelben Schlüsselband passt es aber perfekt.



Für Señor S. gab es das Städte Webband von Hamburg und von Tübingen. So ist das halt, wenn ein Schwabe ein Nordlicht heiratet (oder nur noch Reststücke übrig sind).



Abrazo,

Señorita S.


Verlinkt zu: Creadienstag, Handmade on Tuesday