Jahresrückblick 2017


Hallo Ihr Lieben!

Das Jahr geht zu Ende, Zeit um auf die vergangenen Monate zu blicken und ein Resümee zu ziehen. Was habe ich geschafft, was wollte ich dieses Jahr schaffen und wo soll es nächstes Jahr hingehen?
Hhmmm, so würde ich es beruflich  mache . Aber der Blog ist meine Freizeit und da muss ich nichts schaffen oder fixe Ziele fürs nächste Jahr setzen. Ich kann allerdings überlegen, was mir Spaß gemacht hat, was wiederholenswert ist und schauen, wo ich nähtechnisch im nächsten Jahr hin will.

Mein Nähjahr

Nähtechnisch habe ich dieses Jahr wahnsinnig viel gelernt. Ich habe neue und auch schwierige Taschen genäht  mit denen ich voll und ganz zufrieden bin. Wenn mich jetzt jemand fragt, was ich nähe, kann ich mit Fug und Recht sagen: Taschen - und zwar in jeder Form. Ich habe mich dieses Jahr sogar getraut bei Probenähen mitzumachen: Zum Beispiel sind die Yawning-Bag und mein Rucksack No 1 dabei entstanden.




Das war eine tolle Erfahrung, hat riesig Spaß gemacht, aber setzt mich auch unter Druck, weil das Ergebnis natürlich auch irgendwann fertig sein muss.  Trotzdem werde ich auch im neuen Jahr versuchen beim ein oder anderen Probenähen dabei zu sein - so ganz hat man das ja nicht selbst in der Hand.



Dann bin ich stolze Besitzerin einer Overlock geworden. Sie raubt mir die Nerven - erst bestern habe ich 2 Stunden lang eingefädelt. Aber sobald sie startet bin ich im siebten Himmel.
Jetzt kann ich verstehen, wieso einige von Euch innerhalb kürzester Zeit Kleidung nähen. Ich liebe dieses Rattern und freue mich über jede schöne Naht.



Alles in Allem kann ich jetzt- auch wenn weit weg von perfekt- sagen, dass ich keine Nähanfängerin mehr bin.

Meine Ufos

Jaa, da gibt es Einges. Hauptsächlich Kleidung. Als erstes wäre da ein Hoodie mit einer ganz blöden Anleitung. Ich habe ihn schon mal genäht und wollte nun eine Variante aus Sweat mir Fakepaspel. Leider konnte ich mich nicht mehr daran erinnern, wie ich beim ersten Jahr die Ecken genäht hatte. So wurden diese jetzt zwar schön, aber links und rechts total ungleichmäßig und damit nicht tragbar. Also Pulli in die Ecke geworfen und nicht mehr angeschaut.


Mein zweites Ufo ist eine Yara, die schon seit fast einem Jahr zugeschnitten da liegt. Der Viskoseyersey ist ziemlich hartnäckig. Nachdem ich nun eine Overlock habe, wollte ich sie geschwind zusammen nähen. Und -Ihr ahnt es schon - nichts mit schnell. Die Säume habe ich mit der Zwillingsnadel noch irgendwie hinbekommen, beim Rollsaum für die Spitze scheiterte ich dann und das Teil landete wiedereinmal in der Ufo- Kiste.
Das dritte Teil ist eine Roya aus French Terry. Und fast fertig. Es fehlen nur noch die Säume. Für das Halsbündchen schnitt ich genau nach Anleitung den grauen Stoff zu. Da er so wenig dehnbar ist mit einer großzügigen Nahtzugabe. Offenbar trotzdem zu wenig. Jetzt ist das Bündchen zu 80 Prozent angenäht, der Rest wird aber nie, nie,nie daran passen. Meine Motivation wieder aufzutrennen hielt sich in Grenzen. Zumal auch das Saumbündchen schon zugeschnitten ist und ich kaum noch Stoff habe.



Mein Selbermacherjahr

Neben dem Nähen, gab es auch einige andere gewerkelte Dinge - nicht alle haben es dabei in den Blog geschafft, zum Beispiel die Selbstgemachte Kosmetik. Dafür aber der  Blumenständer aus Paletten, der auch im Winter tapfer unsere Blumen beherbergt. Auch erste Handlettering-Projekte sind entstanden. Das lohnt sich auch mal abends für eine Viertelstunde, so dass ich Handlettering aktuell gut in meinen Alltag integrieren kann.




Als Kinder gab es bei uns zu Hause die Regelung, dass wir zu Weihnachten nur selbstgemachte Dinge verschenken. Irgendwann im Teenie-Alter wurde mir das etwas peinlich. Meine Freundinnen kauften alle ihre Geschenke und das fand ich viel erwachsener und cooler. Heute merke ich, wie sehr sich mein Umfeld über selbstgemachte Geschenke freut und ich bin ganz froh, dass meine Eltern dieses Selbermachergen gefördert haben. Weihnachten habe ich häufig gehört: Toll, aber das hast Du nicht selbstgemacht, oder? Doch, ich verschenke jetzt wieder gerne kleine selbstgemachte Dinge wie Pralinen, Kosmetik oder Gewürzmischungen :-) und möchte das auch beibehalten.



Mein Fotojahr

Fototechnisch sah es dieses Jahr mau aus. Meine mangelnde Übung führt dazu, dass ich einige Rückschritte gemacht habe, dann macht mir häufig die Dunkelheit einen Strich durch die Rechnung. Zu guter Letzt kamen meine Fotoposts nicht so gut an, klar ich habe auch einen Nähblog. Mal sehen, ob die Lust und Motivation im neuen Jahr zurück kommen. Zumindest das Licht kommt ja irgendwann wieder zurück!






Mein Sportjahr

Sportjahr? Auf einem Nähblog? Ja, muss sein. Der Sport gehört nämlich dazu. Regelmäßig habe ich es zum Pilates und Laufen geschafft. Das Mountainbiken blieb verletzungsbedingt etwas auf der Strecke. Aber im Frühjahr geht es wieder los. So lange hoffe ich auf guten Schnee, um die Langlaufskier in den Griff zu bekommen. Übrigens ein toller Partnersport. Und was der Sport mit meinem Blog zu tun hat? Zur Vorbereitung für einen Lauf bin ich mal losgelaufen um statt der üblichen 5 Kilometer 10 Kilometer zu laufen. Losgelaufen, gemessen, geschafft. Dabei war ich mir so sicher, dass ich nicht mehr wie 5 Kilometer laufen kann. Ich bin eindeutig selbst meine stärkste Gegnerin und Sport funktioniert zu einem Teil auch im Kopf. Das ist etwas, was ich auch auf meinen Alltag übertragen möchte:

Ganz nach Pippi Langstrumpf: Das haben wir noch nie gemacht - also wird's gut gehen!
In diesem Sinne: Habt einen tollen Start ins neue Jahr und vielen Dank an alle, die hier regelmäßig  vorbeischauen, kommentieren oder mitlesen! Bis zum nächsten Jahr!

Abrazo,

Senorita S.












Schnelles und leckeres Weihnachtsgeschenk: Dukkah Gewürzmischung




Hallo Ihr Lieben!

Ich bin eindeutig mit dem Selbermacher-Virus infiziert. Sehe ich im Geschäft schöne Täschchen/Kissen/Schals kaufe ich sie grundsätzlich nicht, sondern schaue, wie ich sie selbermachen kann. Nicht weil ich das Geld nicht ausgeben will, sondern weil das irgendwie gegen meine Selbermacher-Ehre geht. Sämtliche Handtaschen der Mitreisenden im Zug werden auf ihre Nähtauglichkeit geprüft. DIY gehört mittlerweile für mich dazu und auch den Lieblingsmenschen habe ich schon angesteckt.Wann das ganze zu einer Krankheit wird? Vielleicht wenn man abends um zehn in der Küche steht und Haselnüsse mit dem Fleischklopfer hackt... Oder was meint Ihr? Die Nachbarn haben zumindest tapfer durchgehalten und ich konnte diese oberleckere arabische Gewürzmischung namens Dukkah noch eintüten.Wenn man einen Blitzhacker hat geht das ganze schneller. Bei mir gibt es die Anleitung für Küchen mit Basisausstattung :-)



2 EL Kreuzkümmel
2 EL Koriandersaat
1 EL Pfefferkörner

in einer Pfanne ohne Fett anrösten bis es gut riecht.Die Mischung abkühlen lassen1 TL Meersalz hinzufügen und in einen Gefrierbeutel füllen. Mit dem Nudelholz kleinmahlen und unbedingt einmal daran riechen.



2 EL geröstete Pistazien
hacken. Für alle ohne Zerkleinerer: die Pistazien in einen Gefrierbeutel füllen und mit dem Fleischklopfer oder einer Konservendose zerkleinern.
2 EL Sesamsamen
dazugeben.
3 EL Haselnüsse
im Ofen rösten ( 175 Grad Umluft ca 10 Min). Wer geschälte Haselnüsse verwenden mag, auf ein Küchentuch geben, einschlagen und die Haut abrubbeln. Das hat bei mir nicht so gut geklappt, aber auch mit Haut schmeckt es super. Die Nüsse wieder abkühlen lassen (wichtig) und im Gefrierbeutel zerhacken.





Dann alle Gewürze vermischen und in Gläsern abfüllen. Die Menge reicht genau für ein kleines Marmeladenglas. Die Mischung schmeckt super mit Olivenöl auf Weißbrot oder zum marinieren von Lammfleisch. Ich pimpe damit auch Couscous.



Und das Beste am Schluss: Eure Hände und die gesamte Wohnung werden herrlich duften. Dafür kann man auch mal abends um zehn Haselnüsse mit dem Fleischklopfer zertrümmern, liebe Nachbarn 😉
Für Weihnachten auf jeden Fall ein fix gemachtes Geschenk.

Abrazo,

Señorita S.

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DIY-Weihnachtsbaum



Hallo Ihr Lieben!

Kommt bei Euch Weihnachten auch immer so unerwartet daher? Jedes Jahr nehme ich mir vor, dass ich es besser plane, aber irgendetwas spricht dann doch immer dagegen. Und wenn es nur der fehlende Blick in den Kalender ist. Ein paar weihnachtliche Dinge habe ich aber dennoch in den letzten Wochen gewerkelt, die ich Euch gerne noch zeigen möchte, bevor Weihnachten wieder vorbei ist.


Einen Weihnachtsbaum wird es bei uns dieses Jahr nicht geben, stattdessen haben wir uns für einen Deko-Baum entschieden. Die Idee dazu haben wir in einer Supermarktzeitschrift gefunden und an der einzig möglichen Wand im Wohnzimmer gleich umgesetzt. Dafür mussten wir die Wanduhr verschieben und haben eine uns bisher unbekannte Mitbewohnerin kennengelernt. Das Foto hierzu erspare ich Euch. Da ich Gundula die Kälte auf der Terrasse nicht zumuten wollte, lebt sie nun im Hausflur. Offenbar aber nicht mehr auf unserem Stockwerk, möglich dass es ihr bei den Nachbarn besser gefällt.



Aber zurück zum Baum: aus ein paar Ästen und etwas Schnur ist der Baum schnell gebastelt. Laut Anleitung sollen die Äste mit Draht an der Schnur befestigt werden. Zur besseren Stabilität Haben wir die Äste mit Nägeln stabilisiert.

Das war es auch schon: Dann kann geschmückt werden. Mit Lichterkette, Christbaumkugeln und/oder Strohsternen. Ganz wie es Euch gefällt. Ich finde unser Baum ist dieses Jahr eine schöne Alternative  und wir haben die gesamte Adventszeit etwas davon.


Habt Ihr einen Weihnachtsbaum oder verzichtet ihr ab und zu auch drauf?

Für die Fotos muss ich mich dieses Mal wirklich entschuldigen. Leider sehe ich meine Wohnung aktuell nicht bei Tageslicht, so dass ich im Prinzip gar nicht fotografieren kann. Hier hatte ich den Versuch gewagt es doch zu probieren. Zukünftig muss ich mir etwas Besseres einfallen lassen. Sobald es wieder Tageslicht gibt, werde ich die Fotos updaten.

Abrazo,

Señorita S.

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Männer-Patchworkdecke



Hallo Ihr Lieben,

Abendessen im Hause S.:
Ich: Einige aus der Probenähgruppe haben erzählt, dass sie jetzt noch eine Männer-Variante nähen, weil ihr Mann so begeistert von dem Rucksack ist und auch einen haben möchte.
Señor S.: Da hast Du Glück, das passiert bei mir bestimmt nicht.
Ich: Aber ich würde so gerne auch mal was für Dich nähen.
Señor S.: Wie wäre es, wenn Du endlich mal die Gardinen kürzt? Oder meine Decke fertignähst?
Ich: aber es ist doch gerade viel zu warm für Decken.
Señor S.: Aber bist Du fertig bist ist es bestimmt schon Winter.




Hhmmpf, so ganz unrecht hat er nicht. Denn diese Decke habe ich im Frühling angefangen. Und eigentlich war sie auch fertig. Nur noch ein paar Quiltnähte fehlten. Da ich das natürlich nicht auf mir sitzen lassen konnte, habe ich mich jetzt mal aufgerafft. Hier ist sie nun, die Männerdecke. Weinrot ist die Lieblingsfarbe. Die braun-beigefarbenen Stoffe stammen von der aussortierten aber heißgeliebten Bettwäsche. Für die Rückseite habe ich eine Mikrofaserdecke vernäht. Gefüttert ist sie deshalb nicht noch zusätzlich, der Señor friert ja schließlich sowieso nie. Die einzelnen Quadrate sind 30x30 cm, insgesamt ist die Decke also riesig. Das hat auch das Quilten etwas erschwert, ist halt doch ganz schön viel Stoff unter der Maschine.





Dank meiner Langsamkeit ist sie jetzt pünktlich zur kalten Jahreszeit fertig. Denn in den kurzen 8-10 Wochen zwischen unserem Gespräch und heute, ist es tatsächlich so kalt geworden, dass man die Decke abends auf dem Sofa gut gebrauchen kann.



Gehört Ihr auch zu den Langsam-Finishern oder näht Ihr Eure Projekte immer ganz zügig fertig?

Abrazo,

Señorita S.

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Bekanntgabe Gewinner



Hallo Ihr Lieben!

Die Glücksfee hat die Gewinnerin für das DIY-Kit gezogen. Gestern schon, die Technik hat mir nur beim Veröffentlichen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber jetzt läuft ja wieder alles.





Gewonnen hat die Nähbegeisterte. Glückwunsch!

Liebe Nähbegeisterte, bitte schicke mir Deine Adresse, damit ich das Päckchen schnell auf den Weg zu Dir schicken kann.


Habt einen schönen ersten Advent!

Abrazo,

Señorita S.

Adventskalenderfüllung und Gewinnspiel




Hallo Ihr Lieben,

heute gibt es keine langen Worte, ich zeige Euch einfach schnell den Inhalt eines der Adventskalender-Päckchen von letzter Woche und gewinnen könnte Ihr auch etwas.

Bei der Kälte draußen finde ich Stulpen ja unheimlich praktisch, deshalb durften sie auch in meinen Kalendern nicht fehlen. 




Diese Variante kann passend zum Outfit gewendet werden.



So, und jetzt gibt es noch eine Kleinigkeit zu gewinnen. Am Wochenende war ich auf der Kreativ in Stuttgart. In der Goodie-Bag war unter anderem dieses DIY-Kit für eine weihnachtliche Fensterdeko.



Da unsere Deko dieses Jahr ganz in schwarz-weiß gehalten ist, könnt Ihr das Kit gewinnen. Hinterlasst mir dafür einfach einen Kommentar. Den Gewinner gebe ich am Samstag hier auf dem Blog bekannt.


Abrazo,

Señorita S.

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Adventskalender in schwarz-weiß




Hallo Ihr Lieben!

Eigentlich wollte ich dieses Jahr ja keine Adventskalender basteln. Oder wenn, dann nur für den Liebsten und ohne Süßigkeiten. Und ganz zeitig beginnen. Ähmm ja, so ist das halt manchmal mit Dingen, die man sich vornimmt. 2 Adventskalender für liebe Menschen sind fertig.



Der für den Liebsten existiert immerhin schon im Kopf. Jetzt wird es doch eng. Streichholzschachteln werden offenbar nicht mehr in Supermärkten verkauft. Jedes Mal, wenn ich nachfrage erklären mir die Verkäufer, dass es ja Feuerzeuge zum Nachfüllen gibt. Jap, für einen Adventskalender allerdings eher unpraktikabel ...

Aber zurück zu den fertigen Schmuckstücken. Dieses Jahr habe ich mich für eine schwarz-weiß Kombination entschieden. Die netten Aufkleber passten perfekt dazu. Die Dosen bestehen aus einfachen Pappbechern. Den Rand habe ich mit einem Cutter entfernt und dann mehrfach ca. 4-5 cm tief eingeschnitten. Die entstandenen Streifen lassen sich dann übereinander falten und fertig ist die Box. Damit niemand schummeln kann, habe ich auf den Deckel ein halbes Adressetikett geklebt. Kann man sicherlich schöner machen, zB mit netten runden Aufklebern.
Die Größe der Boxen hängt stark davon ab, wie groß Eure Becher sind und wie tief Ihr die Streifen für den Deckel schneidet.



Ich hatte die Größe etwas überschätzt und so passte nicht alles in die Becher. Um im Farbkonzept zu bleiben, habe ich die weißen Boxen mit schwarzen Teebeuteln ergänzt.
Dann alles in einen schönen Karton stapeln und an die Liebsten schicken 😃
Der Kalender ist tatsächlich recht schnell gebastelt und eignet sich deshalb auch als Last-Minute-Adventskalender.




Womit ich ihn gefüllt habe? Die Kalender sind gleichzeitig Weihnachtsgeschenk, so dass einzelne Päckchen etwas größer ausgefallen sind. Da eine Beschenkte niemals normale Kosmetik benutzen würde, fiel auch kleines Duschgel, Gesichtsmaske u.ä. weg. Also habe ich den Kalender mit einigen selbstgewerkelten Sachen wie Ohrringe, Täschchen, Lotion Bars und Lippenbalsam (sind vegan und Bio und deshalb hoffentlich ok), Schlüsselanhänger und Stulpen gefüllt. Dann gab es noch ein paar Süßigkeiten, Trockenfrüchte, Porridge in der Tüte, Vogelfutter, Tee, Gewürztütchen und heißen Sanddorn.
Das meiste habe ich im gut sortierten Drogeriemarkt gefunden.



Vielleicht ist ja noch die ein oder andere Idee für Euch dabei.



Meine Pakete machen sich in den nächsten Tagen auf den Weg.

Und Ihr? Habt Ihr Eure Kalender schon lange fertig oder bastelt Ihr noch?

Abrazo

Señorita S.

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Nähmalen - die Erste





Hallo Ihr Lieben!

Das Thema Stoffdesign beim Taschen-Sew-Along von Katharina von 4 Freizeiten und Katharina von Greenfietsen wollte ich ganz dezent unter den  Tisch fallen lassen.  Ich bin ja schon beim Nähen genug konzentriert und gefordert. Das Stoffdesign überlasse ich eigentlich lieber anderen. ABER ... dann habe ich bei Pinterest ganz viele interessante kleine Projekte zum Thema Nähmalen gesehen und es war um mich geschehen. Denn man braucht nicht viel und auch schiefe Linie  sehen gut aus. Schief kann ich ja - dachte ich mir. Ganz so einfach ist das Nähmalen denn doch nicht. Ist schon ungewohnt, den Stoff so dezent und vorsichtig unter der Nähmaschine zu bewegen. Rundungen werde ich nochmal gesondert üben. Schließlich braucht man Rundungen ja auch um Blümchen zu malen, und davon bin ich ja ein riesen Fan. Blümchen gehen irgendwie immer.



Aber zurück zu meinem Motiv. Für den ersten Versuch habe ich mich für den Spatzen entschieden, da er mit recht wenig Linien auskommt. Er ist einfach auf ein Stück beigefarbenen Canvas genäht, den ich mit H250 verstärkt habe. Stickvlies oder einen -rahmen habe ich nicht, aber es hat auch so ganz gut geklappt. Damit die Rückseite nicht ganz nackig ist, habe ich eine Wimpelkette aufgenäht. An den Schleifen muss ich noch etwas arbeiten ;-)



Vernäht habe ich die Stoffe dann zu einem Mini-Täschchen  das in den Adventskalender für einen lieben Menschen wandern soll.

Habt Ihr Euch schon mal am Nähmalen versucht? Habt Ihr Tipps?

Abrazo,

Senorita S.

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Täschchen Amelie





Hallo Ihr Lieben!

Es ist nicht so, dass ich in letzter Zeit nichts genäht hätte. Nur mit dem Komplett fertigstellen hab ich es grade nicht so. An der Patchworkdecke fehlen nur noch 3 oder 4 Nähte, das Jäckchen für den Nachwuchs von Freunden muss noch gesäumt werden und sogar das Schnittmuster ausdrucken klappt nur zur Hälfte.

Was ich aber tatsächlich fertig bekommen habe, sind diese süßen Stiftemäppchen namens Amelie. Ich durfte für Verena von Xawam das Freebook Amelie designnähen. Drei Amelies sind dabei entstanden (also ohne die halbfertigen Exemplare). Die Mäppchen sind wirklich schnell genäht und bieten Raum für allerlei Spielereien.










Das erste Täschchen ist aus einem meiner Lieblingsstoffe, dem Ankercanvas. Gefüttert mit dem Webstoff mit Seepferdchen. Die zweite Version ist ganz schlicht aus Kunstleder gefüttert mit Wachstuch. Das hat sich gleich Señor S. unter den Nagel gerissen.


Und mein Lieblingstäschchen ist das Pink-Grüne. Es eignet sich nicht nur für Stifte und Kosmetik, sondern auch für Zuckerstangen, wie Ihr sehen könnt.


Wenn Ihr jetzt auch Lust bekommen habt so ein Täschchen zu nähen, dann schaut doch mal bei Verena vorbei. Das Freebook findet Ihr hier.

Ich mache mich jetzt mal daran, meinen UFO-Stapel abzuarbeiten!

Abrazo,

Senorita S.


Schnittmuster: Amelie von Xawam
Wiederholungsfaktor: 💙💙💙💙
Stoff: Canvas, Baumwollwebware, Kunstleder und Wachstuch


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Patchworktasche





Hallo Ihr Lieben! 

Es wird Zeit, dass ich Euch von meinem Trauma berichte. 

Mein schlechtestes Fach in der Schule war Textiles Werken. Ich hatte mich so aufs Nähen gefreut, aber es war dann nur noch grässlich. Montags 7 und 8. Stunde - und mich hat es schon am Sonntag gegraust. Da müsste ich nämlich immer fertigmachen, was ich in der Woche davor nicht geschafft hatte.Eines der Horrorprojekte: ein Patchworkkissen. Ich wollte kein langweiliges Kissen mit nur 2 verschiedenen Stoffen und Quadraten. Meines sollte bunt und interessant aussehen. 


Also schnitt ich ein Quadrat aus. Dann ein Dreieck und nähte es aneinander. Dann suchte ich den nächsten Stoff für ein Rechteck. Ihr könnt Euch vorstellen, während alle anderen schöne Kissen mit nur 2 Stoffen, aber dafür perfekt aufeinanderpassenden Quadraten fertigstellen, suchte ich noch immer nach dem fehlenden Puzzleteil für mein Kissen. Mein intuitives Patchwork war gescheitert.



Glücklicherweise erbarmte sich meine Oma und half mir Schritt für Schritt und Dank ihrer vorgehefteten Teile hatte ich auch irgendwann ein Kissen fertig .Aber ich wusste es: Intuitives Patchwork geht doch! 

20 Jahre später mag ich Nähen sehr gerne und das planlose Aneinandernähen funktioniert auch. 

Das Vorderteil zu meinem abgewandelten Joker habe ich aus schwarzen Kunstlederresten zusammengestückelt. Ich brauchte dringend eine schwarze unauffällige Tasche. Dank der Stückelung, die ich zum Zeil mit einem weiten Zickzack abgesteppt habe, wirkt sie auch gar nicht langweilig.Schnittmuster ist der Joker von Farbenmix. 




Damit die Tasche nicht zu wuchtig wirkt, habe ich den Boden weggelassen. Zum ersten Mal habe ich auch Träger aus Kunstleder genäht. Dabei habe ich mich an die Anleitung von Hansedelli gehalten. Die Träger sind mit Buchschrauben befestigt. Stabilisiert habe ich den Aussenstoff mit H640, das Innenfutter ist Baumwolle und nicht zusätzlich verstärkt. Innen gibt es eine Aufsatztasche und ein Reißverschlussfach. 

Eigentlich war die Tasche als schnelle Notlösung gedacht, aber sie ist schnell zu meiner absoluten Lieblingstasche geworden. Sie fühlt sich super weich und doch stabil an. 



 Wie schön, dass ich und die Nähmaschine dann doch noch Freunde geworden sind!


Abrazo,

Señorita S.



Schnittmuster: Joker von Farbenmix
Wiederholungsfaktor: 💙💙💙💙
Stoff: Kunstleder, verstärkt mit H640. Innenstoff: Webware aus Baumwolle 


Verlinkt zu: RUMS, Taschen-Sew-Along